Immer
mehr Kinder erkranken an Asthma - die Behandlung des Asthma mit
entzündungshemmenden Medikamenten steht ganz im Vordergrund der
ärztlichen Bemühungen
Von
Dr. med. Jochen Kubitschek
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Steigende
Konzentrationen von Innenraum-Allergenen (insbesondere Hausstaubmilben)
führen zu einer verstärkten Sensibilisierung. Inwieweit gleiches
für Hunde- und Katzenallergen gilt, ist noch nicht endgültig geklärt,
da es Hinweise darauf gibt, dass Tierkontakt auch eine Schutzwirkung
gegen Asthma haben können.
Ganz
sicher spielen auch Sozialfaktoren eine gewichtige Rolle. Allergische
Erkrankungen sind in den wohlhabenden Bevölkerungsschichten häufiger
anzutreffen. Außerdem besteht eine umgekehrte Beziehung zwischen
der Anzahl der Geschwister und dem Auftreten von Heuschnupfen
sowie einer im Hauttest festgestellten Sensibilisierung. Eine
Impfung gegen Tuberkulose scheint ebenfalls eine Schutzwirkung
zu haben.
Dass
Luftschadstoffe zu einer Zunahme von Asthmaerkrankungen führen,
konnte bisher nicht festgestellt werden. Diese spielen aber bei
einem bestehenden Asthma als Auslösefaktoren eines Anfalles eine
entscheidende Rolle (z.B. Passivrauchen ).